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Last call from Aleppo – Hilferufe aus Syrien

Junge Zivilisten und Aktivisten senden Hilferufe aus dem zerstörten Aleppo – mithilfe von emotionalen Videos.

Das Assad-Regime nahm in den letzten drei Tagen den Osten der syrischen Stadt Aleppo, der bisher von Rebellengruppen besetzt war, gewaltsam ein. Laut diverser Pressestimmen macht die syrische Armee dabei keinen Halt vor Zivilisten, Frauen und Kindern. Bombardierungen und Luftangriffe drängten die Rebellengruppen zurück, die Menschen sind den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Laut ZDF.de wird über Folter und Hinrichtungen gesprochen. Der blutige Bürgerkrieg kostet weiterhin unzählige Menschenleben, die medizinische Versorgung ist katastrophal.

 

Es gibt keine Sicherheitszone

 

„Es gibt keine Sicherheitszone – jede Bombe ist ein Massaker.“ so eine junge Frau am Montag live in einem Video auf Twitter. „Glaubt nicht mehr an die internationale Geimeinschaft (…) Sie sind einverstanden damit, dass wir getötet werden“ sind die Worte eines jungen Lehrers, „Russland will uns tot sehen. Das gleiche gilt für Assad“. Russland als Unterstützer des Assad-Regimes beendet das Feuer auf Aleppo unter der Voraussetzung, dass Rebellen und Zivilisten den Ostteil der Stadt verlassen. Die Rebellengruppen kapitulieren, Assad gewinnt die Millionenstadt nach vier Jahren Bürgerkrieg zurück.

 

 

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