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3 Fragen an Alina: Wie bist du eigentlich Sex-Ratgeberin geworden?

Wie kommt man dazu, anderen Leuten Tipps für ihr Sexleben zu geben? DASDING-YouTuberin Alina erzählt es uns!

Alina ist Videobloggerin vom Radiosender DASDING. Jede Woche spricht sie in ihrem YouTube-Channel „Alina – die Liebe und der Sex“ über Herzkicks, Herzweh oder die Frage, warum uns die Liebe doch täglich auf dem Herzen rumhüpft – ohne Rücksicht auf Verluste. Aber es geht auch um Sex: NoGos im Bett, SM oder Dreier – für Alina gibt es keine Tabus! Diese Woche geht es um…Alina selbst!

 

Wie kamst du eigentlich zu deinem Amt als Sexpertin auf YouTube?

Ich weiß gar nicht, ob ich Sexpertin genannt werden will. Das klingt nach einer skurrilen Mischung aus Prostituierter und Sexualwissenschaftlerin. Ich bin beides nicht. Aber ich war schon seit der Pubertät die erste Ansprechpartnerin für meine Freunde, wenn es um unglückliches Verliebtsein, die Unwägbarkeiten der Liebe und Fragen rund um das erste Mal ging. Irgendwann hatte ich selber Sex, habe Psychologie studiert und in jeder Frauenzeitschrift als erstes die Seite mit den „schmutzigen“ Fragen gelesen. Letztes Jahr im Sommer habe ich dann zusammen mit DASDING entschieden, dass aus dem Thema und mir ein YouTube-Channel werden könnte – und tadaaaaaa, da war ich.

Wirst du mittlerweile auch in deinem Freundeskreis als Sex-Ratgeberin sehr häufig konsultiert?

Nicht mehr als früher, eher weniger. Ich glaube, dass meine Freunde manchmal Angst haben, dass ich ihre Probleme dann bei „Alina – die Liebe & der Sex“ aufgreife, was ich echt nie ungefragt tun würde. Aber ich bekomme schon noch regelmäßig Screenshots von WhatsApp-Verläufen und der Frage „Was soll ich antworten?“ oder „Wie meint er/sie das?“. Da geht es dann aber eher ums Flirten oder um Beziehungskrisen. Was aber inzwischen dazukommt, sind merkwürdige Fragen von Fans: Wie bekomme ich einen größeren Penis? Ich möchte Sex in München – kannst du mir helfen? Kannst du dir mal die Fußnägel rot lackieren?

Wie ist deiner Meinung nach der Status des Liebemachens im Jahr 2016? Alles gut oder muss man sich Sorgen um uns machen?

Das Einzige, was mir Sorgen machen könnte, ist der Anstieg der sexuell übertragbaren Krankheiten in den letzten Monaten, was ja angeblich mit Flirtapps wie Tinder zusammenhängt. Da denke ich schon: WTF, muss ich doch mal ein Video machen, in dem ich ein Kondom über eine Banane ziehe? Die gute Nachricht ist ja: Wir haben wieder mehr Sex und die zweite gute Nachricht ist: Junge Frauen werden im Bett selbstbewusster und wissen, was sie wollen. Sie befriedigen sich deutlich öfter selbst als noch vor 40 Jahren und haben längst gecheckt, dass sie auch Spaß am Sex haben sollen. Wenn ich es jetzt noch schaffe klarzumachen, dass Beziehungssex trotzdem meist besser ist als 28 Tinder-Sex-Dates hintereinander, habe ich schon viel erreicht als Sexpertin, die ich nie sein wollte.

 

 

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Bildquelle: Alina Schröder

 

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