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American Ecstasy: Das goldene Zeitalter des Pornos

„Für mich ist Sex eine Kunstform“, sagt Fotografin Barbara Nitke, die in den 80ern auf Pornosets unterwegs war – und hält eine ganze Ära auf Bildern fest.

Es war die Idylle vor Aids und der digitalen Revolution: Die 80er Jahre, das goldene Zeitalter des Pornos. Die Gesellschaft durchlebte einen sexuellen Befreiungsschlag. Damals konnten Darsteller noch ganz ohne Gedanken an Kondome oder tödliche Viren ihrem Job nachgehen – und Barbara Nitke war dabei. Aber nicht etwa als Pornosternchen oder Sexproduzentin: Die Fotografin erlernte ein anderes Hand- oder auch Augenwerk am Set. 25 Jahre nach dem ersten Aufschwung der Sexindustrie veröffentlicht Nitke jetzt den Bildband „American Ecstasy“, der hinter die erotischen Kulissen führt.

 

Sex kann auch Kunst sein

 

Erschöpfte Hauptdarsteller, Kritik vom Regisseur und lange Drehtage: Der Job als Pornodarsteller ist nicht so hemmungslos und lustvoll wie es sich der Laie vielleicht gerne vorstellt. Mit ihren Fotos will die Amerikanerin auch weniger erregen und vielmehr die Wahrnehmung von Sex und sexuell Aktiven verändern – hin zu mehr Toleranz und Selbstreflexion: „Mein Ziel war es nie, zu erregen. Mein Ziel ist, die Leute dazu zu bringen, Sex und die Leute die verschiedene Arten von Sex haben, menschlicher wahrzunehmen. Denn in Wahrheit sind es ganz normale Leute: es sind dein Nachbar, dein Anwalt, du, ich. Für mich ist Sex eine Kunstform und das schließt alle Variationen mit ein: Sexarbeit, Vanilla Sex, privater Sex, öffentlicher Sex, S/M, wasauchimmer.“

Wir finden die Message jedenfalls gar nicht mal so ungeil!

 

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