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Diese Künstlerin illustriert, wie sich Schizophrenie anfühlt

Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen: all das gehört zum Alltag der 18-jährigen Kate, die an Schizophrenie leidet.

Kate Fenner war schon in jungen Jahren klar, dass sie nicht ganz normal ist. Mit 17 bekam sie dann endlich die Antwort auf die Frage „Was stimmt nicht mit mir?“ – sie leidet unter Schizophrenie. Akzeptieren wird Kate diese Bezeichnung aber nie wirklich: „Das Wort schizophren impliziert, dass ich als Person fundamental unzurechnungsfähig bin. Sobald ich den Menschen von meiner Krankheit erzähle, habe ich das Gefühl, dass das alles ist, was sie in mir sehen“, so Kate in einem Interview mit boredpanda

Die Schizophrenie tritt häufig in Schüben auf, was heißt, dass die Betroffenen für eine bestimmte Zeit in einen psychotischen Zustand verfallen und Stimmen hören oder unter Wahnvorstellungen leiden. Typisch für Schizophrenie sind Realitätsverlust, Wahrnehmungsstörungen, Denkstörungen, Probleme mit der Sprache, Antriebs- und motorische Störungen. All das gehört zum Alltag der mittlerweile 18-jährigen Kate.

 

Emotionen in Kunst umwandeln

 

Um dagegen anzukämpfen, versucht sie, ihre knapp 20.000 Instagram-Follower mit außergewöhnlicher Kunst zu begeistern – und schafft es auch! Durch ihre Bilder findet sie einen Weg, mit der Krankheit umzugehen. Sie entstehen aus Gedanken, Gefühlen und Ängsten, die Kate den ganzen Tag lang begleiten und zeigen, dass eine schwerwiegende Diagnose noch lange nicht für ein Leben hinter verschlossenen Türen steht.

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