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Walt Disney: Eine Kinderserie zeigt den ersten homosexuellen Kuss

Seit Jahren klammert sich Disney an veraltete Rollenverteilungen. Jetzt kommt endlich frischer Wind in den Entertainmentkonzern – in Form eines Kusses.

Bereits seit über 90 Jahren beglückt uns die Traumfabrik Disney mit wundervoll gezeichneten Animationsfilmen. Jeder von uns hat einen Disney-Film, der uns während der Kindheit begleitet hat. Manche fieberten mit Simba mit, als er zum König der Tiere werden sollte, andere trauerten um Arielles verlorene Stimme und wirklich jeder von uns hat mindestens schon einmal Findet Nemo gesehen und sich dabei köstlich über die vergessliche Dorie amüsiert.

 

 

Doch seit Jahrzehnten zieht sich auch ein roter Faden durch alle Disney-Filme – oder besser gesagt: ein weißer. Die weiblichen Hauptrollen der Filme sind immer weiß und brauchen letzten Endes einen Mann, um glücklich zu sein. Seit ein paar Jahren kommt jedoch endlich frischer Wind in das Multimilliarden-Unternehmen. Mit Tiana stellte die Traumfabrik 2009 erstmals eine dunkelhäutige Prinzessin vor. Ende des letzten Jahres folgte Vaiana (auf englisch Moana), die als erste Hauptrolle mit polynesischem Hintergrund in die Geschichte einging. Das besondere an Vaiana ist jedoch nicht unbedingt der kulturelle Rahmen, in dem der Film spielt, sondern die Tatsache, dass die hübsche Inselbewohnerin auch ohne eine Romanze um die Runden kommt.

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