Feeling Lucky? – 13 spezielle Glücksbringer

13 Fakten über Glücksbringer, die bestimmt noch nicht jeder kennt.

Ganz gleich, ob um den Hals getragen, in der Hosentasche oder auch nur im Geist: Wenn wir etwas erreichen möchten und ganz sicher gehen wollen, dass es uns auch tatsächlich gelingt, dann kommen uns Glücksbringer gerade recht. Doch Glückszahlen, -farben, ein Amulett oder die stereotypische Hasenpfote sind noch lange nicht alles, was mit dem schnellen oder langfristigen Glück verbunden wird. Hier sind 13 Fakten über Glücksbringer, die bestimmt noch nicht jeder kennt:

1. Der Glückspfennig oder Glückscent

Als ein Zeichen für Reichtum, werden einzelne Cents gerne verschenkt oder aufbewahrt. Sie symbolisieren, dass dem Besitzer niemals das Geld ausgehen soll. Seine Symbolkraft soll von dem Tauftaler herrühren, der früher als ein Schutzzeichen an Türen genagelt wurde. Kurioser Fakt: der 23. Mai ist der offizielle Tag des Glückspfennigs.

2. Das Hufeisen

Wie das Pferd soll auch das Hufeisen den Menschen schützen. Da das Pferd früher einen sehr hohen Wert für den Menschen als Besitztum hatte, galt das Hufeisen als ein Zeichen des Schutzes dafür. Um diese Tatsache herum entwickelten sich viele Geschichten rund um die heilbringende Wirkung eines an Türen und Wänden befestigten Hufeisens.

3. Die drei weisen Affen

Wer kennt sie nicht als Emojis? Die drei Affen Minai, Kikanai und Iwanai, wie sie im Japanischen Original heißen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Einer hält sich die Augen zu, ein anderer die Ohren und der dritte Affe den Mund. Die wenigsten wissen jedoch, dass es noch einen vierten Affen gibt. Shinai hält die Arme vor dem Körper verschränkt und steht für Enthaltsamkeit und Spaßfeindlichkeit. In der westlichen Welt haben sich die drei oder vier Affen entgegen ihrer eigentlichen Bedeutung eher als ein Symbol für mangelnde Zivilcourage entwickelt. Ursprünglich sollen sie aber ein Zeichen dafür sein, über das Böse in der Welt hinwegzusehen.

4. Das vierblättrige Kleeblatt

Das vierblättrige Kleeblatt gilt als ein Mitbringsel aus dem Paradies. Angelegt an biblische Überlieferungen soll Eva damals bei der Vertreibung aus dem Garten Eden ein solches Kleeblatt mitgenommen haben. Es gilt aufgrund seiner Seltenheit in der Natur als sehr besonders und soll den Besitzer vor Unglück und dem Bösen schützen. Wichtige Voraussetzung: Es muss zufällig gefunden werden und darf nicht gezüchtet worden sein.

5. Fatimas Hand

Eher im arabischen Raum bekannt ist die hamsa (arabisch: „fünf“) ein universelles Schutzsymbol gegen den Bösen Blick. Sie wird als eine Hand dargestellt, deren Handfläche ein großes Auge zeigt. Ihre Namensgeberin Fatima gilt als das Vorbild aller Mütter und zeigt einige Parallelen zur im Christentum verehrten Gottesmutter Maria. Über diese Darstellung hinaus hat die Zahl fünf generell viele symbolische Bedeutungen.

6. Der Schornsteinfeger

Wenn früher der Kamin verstopft war, dann war das ein sehr ernstes Problem. Kochen und Heizen waren nicht mehr möglich, ohne dass die Rauchschwaden im Haus blieben, was schnell lebensgefährlich wurde. Somit war der Schornsteinfeger derjenige, der das Glück wieder ins Haus brachte, indem er den Kamin säuberte.

7. Marienkäfer

Der Marienkäfer ist ein nützliches Insekt. Allein als Larve frisst ein Marienkäfer bis zu 3000 Milben und Läuse und ist so unter Gärtnern und in der Landwirtschaft sehr beliebt. In Schweden erinnern Marienkäfer mit sieben Punkten an die sieben Tugenden der Jungfrau Maria, in Frankreich gilt der Marienkäfer als Vorbote für eine nahende Hochzeit.

8. Die Zahl Acht

Die Zahl Acht gilt in China als die Glückszahl schlechthin. Der Klang im Chinesischen ähnelt stark dem Wort für „Wohlstand erlangen“ und ist so überall begehrt. Daten, in denen viele Achten enthalten sind, sind beliebte Hochzeitsdaten und die Kombination 5 1 8 klingt ausgesprochen wie „ich will reich werden“: Perfekt für die Kontonummer oder Geheimzahl.

9. Die Hasenpfote

Tierliebhaber aufgepasst! Jetzt wird es unangenehm. Damit eine Hasenpfote Glück bringt, muss der dazugehörige Hase ganz schön vom Pech verfolgt sein. Der Sage nach, soll der unglückliche Hase bei Vollmond an einem regnerischen Freitag auf einem Friedhof getötet und ihm die hintere linke Pfote abgeschnitten werden. Dem Besitzer soll sowohl das Glück im Leben als auch im Spiel sicher sein.

10. Maneki Neko

Viele werden wahrscheinlich nicht viel mit diesem Namen verbinden können, wohl aber mit der äußerlichen Erscheinung. Es handelt sich um die „Winke-Katze“, eine Porzellan-Katze, die mit einer erhobenen Pfote winkt. Was die wenigsten Menschen wissen: Winkt sie mit der linken Pfote, so bedeutet es Glück, winkt sie mit rechts, bedeutet es Wohlstand. Zudem soll sie, meist an Fenstern positioniert, Menschen in die Wohnung und mit ihnen Glück sowie Wohlstand hereinwinken.

11. Der Fußballzauber

Ein unter einigen Fußballfans verbreiteter kurioser Glückszauber ist es, weißen Mäusen aus Schaumzucker den Kopf abzubeißen und den Körper auf die Straße zu werfen. Je mehr Mäuse von vorbeifahrenden Autos überfahren werden, desto größer soll das Glück der favorisierten Mannschaft im nächsten Spiel sein.

12. Die Zahl Zwölf

Die Zahl Zwölf gilt gleich in vielen Bereichen als vollkommene Zahl. Sie bildet das Produkt aus der himmlischen Drei (Dreifaltigkeit) und der ganzheitlichen Vier (Vier Jahreszeiten/ Himmelsrichtungen/ Elemente). Die Zwölf symbolisiert die Vollständigkeit, es gibt zwölf Monate, Sternzeichen, Apostel, Stunden, usw. Somit ist sie auch eine beliebte Glückszahl.

13. Dreizehn

Die Dreizehn und Glück?
Eher nicht, werden jetzt die meisten Menschen denken, denn die 13 steht seit jeher als Unglückszahl da und als ein Symbol für das Übermäßige oder auch den Teufel. Oft verzichten Hotels aus Aberglauben auf das 13. Zimmer oder Flugzeuge auf die 13. Reihe, und Freitag der 13. gilt als ein besonders mieser Unglückstag. Dabei gilt die Zahl in einigen Kulturen auch als Glückszahl. In der Mathematik beispielsweise ist die 13 eine geschätzte Zahl. Als Primzahl eignet sie sich sehr gut für Kryptographieverfahren. Außerdem ist sie Teil der Fibonacci-Folge, die außerhalb der Mathematik aufgrund ihres Zusammenhangs mit dem goldenen Schnitt auch in Kunst und Architektur eine große Bedeutung genießt. Insgesamt also vielleicht doch gar nicht so eine schlechte Zahl?

Welche Zahl auch immer man bevorzugt oder ob man lieber Talismane, Glücksfiguren oder Rituale wählt, um das Universum auf seine Seite zu ziehen: Für Jeden dürfte es den passenden Glücksbringer geben. Und auch der jeweilige Zweck unterscheidet sich. Vom Lernen für eine Prüfung, über persönliches Glück in Leben und Liebe bis hin zum schnellen finanziellen Glück.

Bildquelle: pixabay unter cc0-Lizenz

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