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Wir wissen, dass du dir heimlich Lenas Brüste angesehen hast!

Okay, du wurdest von den News in den Bann gezogen. Aber come on! Pack‘ ihn wieder ein!

Es ist wieder so weit. 2017 hat seinen allerersten Nacktbilder-Skandal. Lasst uns eine Torte backen und feiern, dass der Tag endlich gekommen ist. Fast acht Wochen hat es gedauert – dabei haben wir alle sehnsüchtig darauf gewartet, dass wieder irgendein Star zu dumm ist, eine Daten-Cloud zu benutzen. Oder eben ein Hacker uns das neue Bildmaterial beschafft. Jetzt sitzen wir alle im Kreis um die Torte und suchen auf unseren Smartphones eifrig nach den sexy Bildern. Vor ein paar Jahren traf es Größen wie Jennifer Lawrence. Diesmal blieb der Skandal jedoch innerhalb Deutschlands.

Natürlich ist es nicht wirklich ein freudiges Ereignis, das wir heute besprechen. Denn im Internet tauchten einige Fotos von Lena Meyer-Landrut auf, die massiv in ihre Privatsphäre eingreifen. Liest du dir aber die Reaktionen auf Twitter oder Facebook durch, so scheint der Skandal um die Bilder, auf denen die 25-Jährige teils in Unterwäsche, teils ganz nackt zu sehen ist, ein regelrechtes Festmahl für das Internet zu sein. Die Frauen machen sich über ihre Figur lustig, die Männer beschweren sich über zu kleine Brüste. Ist das euer Ernst? Besagte Bilder stammen angeblich vom Laptop des Lebensgefährten der jungen Sängerin. Der Täter habe diesen laut eigenen Angaben gebraucht gekauft und das Bildmaterial von dessen Festplatte wieder herstellen können. Dennoch bleibt die Verbreitung illegal, schließlich handelt es sich bei dem Bildmaterial um Privatfotos.

 

Gib dem Internet Brüste

 

Veröffentlicht wurden die Nacktfotos erstmals auf Twitter, der verantwortliche Account „@lenaleaks“ wurde jedoch nach kurzer Zeit gesperrt. Die Bilder sind nun trotzdem im weiten Internet unterwegs und werden wohl nie wieder vollständig gelöscht werden. Seit der Veröffentlichung ist gerade auf Twitter der Diskussionsbedarf zu diesem Thema hoch. Jeder, der nicht gerade versucht über den Hype und mit dem Hashtag #LenaLeaks ein paar Follower abzufangen und die Sache für sich zu nutzen, ist auf der Suche nach den Bildern der hübschen ESC-Gewinnerin. Denn das Internet ist gnadenlos. Ist die Privatsphäre erst durchbrochen, ist es auch so gut wie unmöglich, diese komplett zurück zu bekommen. Gib dem Internet Brüste und es wird sie nie mehr loslassen.

Doch nun, da jedes Medium deutschlandweit über das Thema berichtet, stellt sich dir die Frage aller Fragen: „Soll ich die Nacktbilder anschauen?“

Klar, du hast Brüste gehört und wurdest in den Bann gezogen. Mit ein bisschen Wissen über Suchmaschinen wie Google kannst du die Fotos innerhalb von wenigen Minuten auf deinem Bildschirm haben. Aber willst du das? Das Internet ist voller Nacktbilder, viele davon sind freiwillig veröffentlicht und wesentlich heißer als geleakte, unscharfe Privatfotos. Warum willst du also unbedingt Letztere sehen? Es ist die Sensationslust, die uns treibt. Das ganze Internet redet über das Thema und wir möchten mitsprechen.

 

Auch Weltstars bleiben nicht verschont

 

Lena ist nicht die erste Frau, die aufgrund privater Fotos zum Gesprächsthema Nummer 1 wurde. Im September 2014 wurden über 60 Fotos der 24-Jährigen Jennifer Lawrence im Internet veröffentlicht. Ein Hacker hatte diese Bilder aus der I-Cloud der erfolgreichen Schauspielerin gestohlen und teilweise ins Internet hochgeladen. In einem Interview mit Vanity Fair sprach sie erstmals über die Tat. Bei den Bildern handle es sich um Aufnahmen, die für ihren damaligen Freund, mit dem sie eine Fernbeziehung führte, bestimmt waren. Sie wollte nie, dass diese Bilder an die Öffentlichkeit gelangen und wusste überhaupt nicht, wie sie reagieren sollte, als genau das geschah. “It is not a scandal. It is a sex crime. It is a sexual violation„, beschreibt sie die Tat.

Und tatsächlich werden Nacktbilder von den Medien immer wieder als Skandal für die jeweilige Persönlichkeit inszeniert, nicht als Straftat eines Hackers. Natürlich muss hierbei zwischen tatsächlichen Opfern und, nennen wir sie mal, Mittätern unterschieden werden. Stars wie Jennifer Lawrence oder Kate Upton waren geschockt und verletzt durch den Eingriff in ihre Privatsphäre. Doch Frauen wie Paris Hilton und Kim Kardashian nutzten ihre Heimvideos mehr oder weniger erfolgreich als Karriereboost.

 

Öffentlichkeit vs. Privatsphäre

 

Doch wo liegt die Grenze? Wann wissen wir, dass die Stars mit der Veröffentlichung einverstanden waren? Sieht man von den wenigen Ausnahmen ab, ist wohl fast niemand damit einverstanden, wenn private und intime Bilder ins Netz gestellt werden. Das Betrachten der Bilder ist rechltich gesehen zwar legal, aber ist es moralisch vertretbar? Es gibt viele Dinge, bei denen du eigentlich wegsehen solltest, deine Sensationslust dich aber dennoch gucken lässt. Ein Autounfall, ein totes Tier am Straßenrand oder ein windiger Tag im Sommer, der allen Mädchen den Rock anhebt. Doch das sind alles ‚alltägliche‘ und vor allem öffentliche Anlässe. Ein Foto, das in intimer Runde aufgenommen wurde, zählt dazu jedoch nicht.

Letztendlich musst du für dich selbst entscheiden, ob du die Bilder unbedingt sehen musst, oder nicht. Diese Entscheidung kann dir kein anderer abnehmen, aber vielleicht lohnt es sich, vor dem Googeln kurz darüber nachzudenken, was es für die abgebildete Person bedeutet.

 

Hier haben wir noch ein paar Fotos von Lena, die du dir ohne schlechtes Gewissen anschauen kannst:

 

2 days ago kurz vor der Show

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Kommentare

  1. Es ist nicht s, dass der Max seine Laptotp-Festplatte löschte und den Laptop verkaufte. Er wurde ihm gestohlen. Aber sonst: guter Text.

    Lukas / Antworten

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