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Eine Liebeserklärung an: Das Heimkommen

Weil es nichts Schöneres gibt, als den Geruch der Kindheit wieder in der Nase zu haben.

Es sind die kleinen Dinge, die uns unseren tristen Alltag versüßen und das Leben ein bisschen besser machen. Ob es hübsche Gänseblümchen sind, die am Straßenrand wachsen oder eine Kugel deiner liebsten Eissorte – wir alle haben kleine Muntermacher in unserem Alltag, über die wir nur selten ein Wort verlieren. Das soll sich jetzt ändern! Wir bieten euch eine Liebeserklärung an die kleinen Dinge, die uns in stressigen Situationen retten, an schleppenden Tagen motivieren oder uns die guten Tage versüßen!

Eine Liebeserklärung von Hannah Schuster.

 

Wenn man ein Haus oder eine Wohnung betritt, dann ist er eines der ersten Dinge, die man bemerkt: der Geruch. Den Geruch des eigenen Heims bemerkt man erst, wenn man lange weg war. Er begrüßt einen, und man weiß: man ist endlich angekommen. Man ist daheim. Heimkommen ist eines der schönsten Dinge, die es gibt. Man ist wieder an dem Ort, an dem man sich sicher und geborgen fühlt, wo man sich auskennt und wo man alle heimlichen Laster auslebt, die man außerhalb der eigenen vier Wände niemals tun würde. Man kann auf viele Arten heimkommen, aber wo ist man mehr daheim als bei den eigenen Eltern?

Deswegen ist es doppelt besonders, wenn man fürs Studieren in eine andere Stadt gezogen ist und dann nach einiger Zeit wieder nach Hause kommt. Wenn man zu Kommilitonen sagt, irgendwas liege noch zuhause, kommt manchmal die Frage: „Hier oder Zuhause-Zuhause?“ „Zuhause-Zuhause“ ist da, wo die Eltern sind, wo man aufgewachsen ist. Klar, in der WG oder im Studentenwohnheim ist man auch daheim, aber so richtig zuhause scheint es dann wohl doch nicht zu sein.

 

Zuhause fühlen

 

Deswegen kann man gerade das Heimkommen richtig vermissen. Nicht nur den konkreten Zustand des Zuhause-Seins, sondern genau der Moment, in dem man realisiert, man ist wieder daheim angekommen. Und weil man diesen Moment so vermisst, freut man sich dann auch schon auf den Heimweg, auch wenn das heißt, fünf Stunden mit der Regionalbahn durch die Gegend zu gondeln. Der Moment, in dem einem dann klar wird, man ist zuhause, ist für jeden verschieden. Das kann der Moment sein, wenn man am Ortsschild vorbei fährt. Oder am Bahnhof, wo man abgeholt wird. Das kann sein, wenn man in seinem alten Kinderzimmer im Bett liegt, aus dem Augenwinkel die alten Poster sieht und dabei die Katze streichelt. Oder vielleicht auch erst am nächsten Tag, wenn man mit der ganzen Familie zusammen frühstückt.

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