Wie sich Wein auf unsere Gesundheit auswirkt

Der berauschende Traubensaft wohl gesund sein – allerdings nicht immer und für jeden.

Je älter man wird, desto häufiger wird man Zeuge, wie vermeintliche Fakten durch immer neue Studien revidiert, entkräftet oder zumindest korrigiert werden. Zum Thema Wein hieß es stets, er sei uneingeschränkt gesund und verlängere sogar die Lebenserwartung regelmäßiger Genießer. Tatsächlich kann der berauschende Traubensaft wohl gesund sein – allerdings nicht immer und für jeden. Daher hier einige Tipps und Hinweise.

Es spricht vieles dafür, dass die gesundheitsbezogene Wirkung des Weins wirklich existiert. Das vielleicht stärkste Indiz dafür ist die vergleichsweise hohe durchschnittliche Lebenserwartung unserer französischen Nachbarn. Es gibt sogar einen eigenen Begriff dafür: das Französische Paradoxon.

 

Das Französische Paradoxon

 

Ende der 70er Jahre entdeckten Forscher in Frankreich, dass ihre Landsleute trotz einer vergleichsweise ungesunden (weil fettigen und kalorienreichen) Ernährung und gesundheitsschädlichem Genussmittelkonsum (vor allem Rauchwaren) deutlich seltener einen Herzinfarkt erlitten als die Bewohner vergleichbarer Industrienationen. Eine der möglichen Ursachen könnte nach Dafürhalten der Forscher der regelmäßige Genuss des landestypischen Weins sein. Grund genug also, hin und wieder guten Gewissens ein Gläschen Wein zu genießen. Online findet man edle Tropfen und viele nützliche Informationen zum Beispiel ganz leicht auf dem Portal Wine in Black. Dennoch bleiben einige Fragen offen: Was macht den Wein überhaupt gesund? Und inwieweit kann er der Gesundheit auch abträglich sein?

 

Die Inhaltsstoffe des Weins und ihre Wirkung

 

Mit Blick auf die Inhaltsstoffe kann man dem Wein auf jeden Fall ein gewisses Potenzial als Gesundheitsspender attestieren. Zumindest in der Theorie könnten polyphenolische Inhaltsstoffe wie Resveratrol die Blutfettwerte korrigieren, der Verkalkung unserer Arterien entgegenwirken und auf diese Weise sogar das Risiko eins Infarkts oder einer sonstigen Herzkrankheit senken. Die potenten pflanzlichen Stoffe finden sich in erster Linie in der Schale der Traube. Allerdings ist bis heute noch nicht eindeutig bewiesen, dass unser Körper die Stoffe auch wirklich aufnehmen beziehungsweise verwerten kann. Und dann ist da ja noch der Alkohol.

 

Wann ist Wein tatsächlich gesund?

 

Alle bisherigen wissenschaftlichen Studien konnten lediglich Hinweise auf die positive Wirkung des Weins bieten. Da die Weintrinker ja auch einfach einen gesünderen Lebensstil pflegen könnten, sind handfeste Beweise sehr schwer zu erheben. Außerdem muss dem Konsumenten klar sein, dass Wein, wie alle alkoholhaltigen Getränke, in Maßen genossen werden sollte. Es muss also stets um den Genuss und bestenfalls nie um den Rausch gehen.

Bild: Martin Krolikowski unter cc-by-sa 2.0

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