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Schön doof: Rapper drehen unangekündigt in Dortmund ein Musikvideo

Keine zwei Tage nach dem Bus-Anschlag: Rapper wollen in Dortmund ein Musikvideo drehen – mit Softairwaffen! Was soll da schon passieren?

Dienstagabend war ganz Dortmund in Aufruhr: Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund erschütterte die Großstadt im Ruhrpott. Schwer bewaffnete Polizeibeamte waren bis in die Nacht in höchster Alarmbereitschaft. Einen Tag später mussten Sicherheitskräfte erneut ausrücken. War es wieder eine unmittelbare terroristische Bedrohung? Nicht ganz – diesmal löste ein nicht angemeldetes Musikvideo einen Polizeieinsatz aus.

 

Echte Gangster? Denkste!

 

Wie DER WESTEN berichtet, war ein szenebekannter Rapper mit seiner Gang unterwegs, um das besagte Video zu drehen. Lamborghini und Softairwaffen waren die Hauptdarsteller. Passanten waren durch den Anblick sehr verängstigt und alarmierten die Polizei. Die kamen dann auch schnell mit einem großen Aufgebot – auch das SEK schaltete sich ein. Die HipHop-Crew wurde dann auch gleich von den Beamten überwältigt: Schaulustige versammelten sich und filmten, wie die Verdächtigen am Boden liegend mit Kabelbindern verhaftet wurden.

Anzeige gegen die fahrlässige Gang war auch gleich raus – und hinterher gab es noch eine saftige Ansage: „Man kann sich vorstellen, dass eine solche Aktion gerade nach dem gestrigen Tag (Explosionen am BVB-Mannschaftsbus) völlig deplatziert ist“, sagte der Dortmunder Polizeichef Wortmann gegenüber DER WESTEN. „Die Kollegen vor Ort haben gesagt, dass der Rapper Glück hatte, dass die Kollegen vom SEK nicht geschossen haben. Das war kurz vor knapp“. Da schließen wir uns an: Diese Aktion war einfach nur dämlich und enorm gefährlich!

Beim nächsten Mal vielleicht besser mal Bescheid geben, wenn ein Musikvideo der Art auf dem Plan steht.

 

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