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Esskultur: Friss oder stirb!

Schluss mit Dosenravioli – hier kommt die neue Esskultur! Vegan, ohne künstliche Zusatzstoffe und natürlich glutenfrei. Geht’s eigentlich noch?!

Es ist noch nicht allzu lange her, da konnte man als Gastgeber einer Party noch alles servieren. Nudelsalat, Käsespieße, Pizzabrötchen. Egal, was es war und wie angegammelt es auch aussah – es kam weg. Nach dem achten Bier war es den meisten Anwesenden egal, wie lange das Glas mit den Oliven im Kühlschrank schon vor sich hinranzte. Nach jeder Feier waren sämtliche lebensmittelähnlichen Substanzen in meiner Küche zuverlässig vernichtet worden. Ich mochte das.

Wenn ich jetzt jemanden zu mir nach Hause einlade, muss ich schon zwei Wochen vorher abklären, wer was nicht isst. Anna verzichtet auf Gluten, Leon lebt seit einem Monat vegan und Bea nimmt keine Laktose mehr zu sich. „Ich bekomme davon Durchfall“, sagt sie. „Vielleicht bekommst du auch Durchfall, weil du zwei Liter Kaffee am Tag säufst“, sage ich.

Der Feind auf meinem Teller

 

Wenn ich für jede Person, die mir in den letzten zwölf Monaten einen Vortrag über ihre neue, bessere, gesündere Ernährungsweise gehalten hat, einen Cent bekäme, dann könnte ich mir eine kleine Tüte Pommes bei McDonalds kaufen. Und dann würde ich mir die frittierten Kartoffelstäbchen genussvoll in den Rachen stopfen, meine fetttriefenden Finger ablecken und mit dem leeren Karton triumphierend vor Annas Gesicht herumwedeln. Weil in den Pommes Gluten steckt, das Anna nicht essen will. „Ich hab‘ doch die Allergie“, sagt sie.

Die Wahrheit ist: Anna ist höchstwahrscheinlich gar nicht allergisch auf das beschissene Gluten. Betroffen von Zöliakie, also einer Gluten-Unverträglichkeit, ist nämlich gerade mal ein Prozent der Bevölkerung. Und das ist auch gut so, denn Zöliakie ist eine ernstzunehmende Autoimmunerkrankung des Dünndarms, die schlimme Folgen nach sich zieht. Kurz gesagt: Das Immunsystem greift den eigenen Darm an. Zöliakie-Kranke müssen deshalb ihr Leben lang auf Gluten verzichten, andernfalls drohen Gelenkschäden, Wachstumsstörungen und Magen-Darm-Beschwerden. Das ist keine Krankheit, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

 

23 Prozent der Deutschen bilden sich Allergien ein

 

Umso schlimmer, wenn Menschen wie Anna darauf beharren, daran zu leiden. Sie gehört zu den 23 Prozent der Deutschen, die bestimmte Lebensmittel meiden, weil sie meinen, diese nicht zu vertragen. Was in den allermeisten Fällen kompletter Schwachsinn ist. Ganze Foren berichten darüber, wie „Gluten die Sinne vernebelt“ und „wie der Weizen uns vergiftet.“ Haben wir gerade kein Feindbild? Nee? Wie wär’s denn mit … Brot? Idee des Jahrzehnts!

Es grenzt an Hohn, dass sich der wohlbetuchte Großstädter daran aufgeilt, auf alltägliche Dinge zu verzichten. Gluten steckt nämlich in ziemlich vielen Sachen. In Bier zum Beispiel. Auch in Fruchtjoghurt, Wurst und Lippenstiften. Für ernsthaft Erkrankte ist es eine wahre Tortur, sämtliche Inhaltsangaben nach dem gefährlichen Protein zu durchforsten. Der urbane Glutenverweigerer hingegen hat Spaß an diesen Spielchen und freut sich über jede Dinkelbrotpackung, die er kritisch durchleuchten darf. Irgendwas muss da in der Erziehung schief gelaufen sein. Vielleicht war aber auch der Einfluss der Prominenz zu groß. Immerhin preisen Stars wie Miley Cyrus und Victoria Beckham den Verzicht auf Gluten schon seit Jahren in den höchsten Tönen. Wobei bei jedem gesunden Menschen die Alarmglocken läuten sollten, wenn Victoria Beckham Tipps zur richtigen Ernährung geben will.

Ich, der kultivierte Esser

 

Auch die laktosefreie Fraktion hat es in sich: da muss dann Mandelmilch in den Latte gekippt werden, das Müsli gibt’s mit Sojajoghurt und auf manche Dinge verzichtet man eben. Abgesehen davon, dass ein Leben ohne Käse für mich kein lebenswertes Leben wäre – der Spaß geht ins Geld. Rund 80 Prozent mehr zahlen Kunden für als „laktosefrei“ gekennzeichnete Lebensmittel. Das wissen die Hersteller und drucken den Hinweis auch auf Nahrung, die von Natur aus keinen Milchzucker enthält. Das ist ungefähr so, als würde man auf eine Orange einen Aufkleber mit der Aufschrift „Besteht nicht aus Fleisch“ pappen. Aber der Trick mit den Hinweisen funktioniert. „Dass ein Produkt frei von irgendwas ist, gilt inzwischen als Zertifikat besonderer Reinheit“, schreibt Manfred Dworschak im SPIEGEL. Wer diese „besonders reinen“ Produkte kauft, führe seiner Mitwelt auch Achtsamkeit vor dem eigenen Körper vor.

Genau da liegt der springende Punkt. Die ganze Mein-Körper-ist-mein-Tempel-Nummer ist doch Schnee von gestern. Gesunde Ernährung steht längst nicht mehr im Vordergrund. Was wir wirklich suchen, ist die Abgrenzung von unserer Umwelt. Die Abgrenzung von übergewichtigen Allesvertilgern, die auch dann noch weiter schaufeln, wenn sie kurz vorm Platzen sind. Sich eine Pseudo-Allergie zuzulegen entspricht der Aussage „Seht doch, ich esse bewusst und achte darauf, welche Nahrung ich meinem Körper zuführe.“

 

Essen als Ersatzreligion

 

Der Hype um (vermeintlich) gesundes Essen nimmt nach wie vor immer weiter zu und erinnert in seiner Ausübung stark an die Grundzüge einer Religion. Strenge Essensregeln, zelebrierte Nahrungsaufnahme im Kreis von Gleichgesinnten und ein unmittelbarer Einfluss auf das alltägliche Leben – hat die Menschheit eine neue Glaubensrichtung gefunden? Wenn eine Essstörung im Spiel ist möglicherweise, sagt der Psychiater Ulrich Voderholzer. „Orthorexie ist vielfach das Ergebnis einer Suche nach Orientierung in einer komplexen Gesellschaft. Gesundes Essen wird zur Ersatzreligion, stabilisiert das Selbstwertgefühl.“

Wenn das selbstauferlegte Ernährungsregime zu Leidensdruck führt, sprechen Psychologen von Orthorexie. Erkrankte haben oft ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle und versuchen deshalb, ihren Ernährungsplan strikt zu regulieren – so strikt, dass sie nicht mehr am normalen Leben teilhaben können. Mindestens ein Prozent der Deutschen ist gefährdet, das zeigt eine Studie der Universität Düsseldorf.

 

Dein Teller – mein Teller!

 

Dabei ist der Schlüssel zu einer gesunden Lebensweise vor allem: Maß halten. Natürlich ist es nicht gesund, sich nur von Nutellasemmeln zu ernähren. Aber niemand kann mir erzählen, dass es angenehm ist, sich über jeden Bissen Gedanken machen zu müssen.

Wer sich jetzt auf den Schlips getreten fühlt: Wegen mir könnt ihr alle essen, was auch immer ihr wollt. Vielleicht sind auch ein paar von euch wirklich laktoseintolerant. Aber bitte lasst mich damit in Ruhe. Erzählt mir nicht stundenlang, weshalb der Verzicht auf Milch euer Leben verändert hat. Und belästigt mich bloß nicht mit irgendwelchen Studien, die Gluten zum Feind der Nation erklären. Das ist einfach nur Klebeeiweiß und nicht irgendeine von der US-Regierung geplante Weltverschwörung, verdammt noch mal. Und wer statt meinem Partyfood lieber Dinkeltortillas will, der soll sie sich selber besorgen. Ich bleibe bei Pizza.

 

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Bildquelle:  Jim Pennucci unter  CC BY-SA 2.0

Kommentare

  1. Hallo Juliane,
    Ich stimme dir zu, dass es nervt, wenn Leute ihre Essgewohnheiten anpreisen oder ausführlich über ihre (eventuell eingebildeten) Krankheiten berichten. Wenn es einen nicht weiter interessiert, sollte man das offen und freundlich sagen. Das gleiche gilt für Partysnacks und ähnliches: man bietet nichts anderes an, fertig. Als Betroffene/r ist man es gewohnt, dass man nicht überall gluten-/lactosefreies Essen bekommt, auch wenn man sich darüber natürlich freuen würde. Was aber gar nicht geht ist als Betroffene/r nicht ernst genommen zu werden, nach dem Motto ‚das ist doch eh alles nur Einbildung‘ oder so ähnlich.
    In Bezug auf Laktoseintoleranz gebe ich dir vollkommen Recht, dass die Industrie hier eine weitere Möglichkeit gefunden hat überteuerte Produkte anzubieten. Ich bin jedoch froh, dass es heute, anders als in meiner Kindheit, eine Vielfalt an laktosefreien Produkten gibt und man nicht ausschließlich auf Sojamilchprodukte oder laktosearme Schafs/Ziegenmilchprodukte zurückgreifen muss. Außerdem kann man als laktoseintoleranter Mensch hoffentlich unterscheiden, welche Produkte von Natur aus wenig oder keine Laktose enthalten (z.B. harter Käse) und wann es sich lohnt in lactosefreie oder Ersatzprodukte zu investieren(z.B. Joghurt oder Milch). Und das Beste: heute kann man glücklicherweise in der Apotheke Lactrase-Tabletten kaufen, mit denen man auch mal ganz normale Milchprodukte zu sich nehmen kann!
    Das war dann mein Kommentar, wenn du bis hierhin gelesen hast, vielen Dank.
    Und zum Schluss noch ein Tipp: Zu viel Ärgern ist ungesund, lieber mal ein paar Pommes essen und chillen. ;P

    Nadin / Antworten
  2. Ich verstehe dein belächeln, habe ich auch lange so gemacht tu ich au ch jetzt zum Teil noch. Aber sich mal Gedanken zu machen darüber das ein Vegetarischer oder Veganer trend für unsere Umwelt einer der einzigen Retungsanker sind. ( den wir als normaler Mensch bewegen können) findi ich sehr wichtig!! „Den eine wir essen alles was wir wollen scheiss drauf Lebenseinstellung“ finde ich angesicht vieler Tatsachen (Tierhaltung, Eierbaterien, leere Meere) ein bischen ignorant..

    wikunja / Antworten
  3. Danke für einen Artikel, der so differenziert, dass uns Zöliakie-Betroffenen nicht der Ruf geschädigt wird! Dieser glutenfreie Trend kann für uns sogar gefährlich sein: Wir müssen nämlich auch auf Komtaminationen achten – Restaurants und Cafés bieten jetzt glutenfreies Essen an, um den Hype gerecht zu werden, was uns leider nur bedingt etwas bringt, wenn sie in der Küche nicht aufpassen und unser Essen einen Krümel Gluten abbekommt. Also: Danke! Kleiner Recherchehinweis allerdings: Pommes bei McDonald’s sind glutenfrei, solang nichts glutenhaltige im gleichen Fett frittiert wird ;)

    Jana / Antworten
  4. Liebe Juliane,
    eure Artikel auf zeitjung habe ich bisher immer gerne gelesen, da man sich an vielen Stellen wiederfindet und darüber lachen kann. Deinen Artikel über Esskultur finde ich allerdings höchst unpassend. Auch mir geht der Veganertrend auf die Nerven und ich lass mir nur ungern von einem Vegetarier eine Moralpredigt halten, denn genauso wenig drücke ich der Gesellschaft meine Vorstellung von der richtigen Ernährung auf. Trotzdem muss ich als Nicht-Zöliakie-Geschädigte seit Jahren auf Gluten verzichten, da ich das Wochenende nur ungern mit unerträglichen Bauchschmerzen im Bett verbringe. Dass ich mich so ernähren muss (denn liebe Juliane, auch ich liebe Bier und würde mich lieber damit volllaufen lassen als bei einem langweiligen Glas Rotwein zu bleiben), stört mich trotzdem nicht, denn wie du es in deinem Artikel schon so passend geschildert hast, Zöliakie ist eine ernstzunehmende Krankheit und ich bin sehr dankbar, dass bei mir nur eine Sensitivität gegenüber Gluten diagnostiziert wurde. Halbwissen deinerseits bringt bei diesem Artikel jedoch keinen weiter und die richtige Recherche hilft dir vielleicht beim nächsten Mal. Du beschwerst dich, dass alle deine Mitmenschen dir plötzlich ihren Stempel aufdrücken wollen – ganz ehrlich, tust du das nicht auch?
    Viele Grüße, Lisa

    Lisa / Antworten
  5. Ich habe den Post mit Schmunzeln gelesen. Dennoch ist es nicht ganz so einfach. Wer weiß zum Beispiel daß in den letzten 20 Jahrende Glutenanteil n den letzten 20 Jahren extrem hochgezüchtet wurde, damit sich Weizen besser industriell verarbeiten läßt? In der Geschichte der Menschheit wurde non einzelnen Personen nie soviel Gluten konsumiert wie heute. Kein Wunder wenn es da eher Unverträglichkeiten gibt. Und klug ist, wer auf Weizen verzichtet. Auch die Milch – sie kühlt ab und verchleimt die Atemwege. Für viele nicht empfehlenswert. Dur die Haltbarmachung und ndutrielle Verarbeitung wird oftt das Geeunde der Milch völlig beseitigt. Und noch ein Beipiel: Es kommen zunehmend Apfelsorten auf den Markt, bei denen das Fruchtfleisch nicht mehr braun wird. Angeblich will der Konsument das. Dummerweise schützen aber die Oxydantien vor Allergien. Die Folge: mehr Apfelallergiker!
    Sicherlich nerven die Missionare. Aber wir müssen darüber reden! In einer industrialisierten Agrarwirtschaft geht es niemals um unsere Gesundheit.

    Eva / Antworten
  6. Mmmh Dinkeltortillas klingen lecker, bei Pizza bin ich auch dabei. Ich selbst bin gerade dabei, meine Ernährung umzustellen. Aber wegen einem Abend mit Freunden einen Aufstand machen ? Finde ich bescheuert. Soll doch ein lockerer Abend werden, an dem man den ganzen Stress und die Regeln mal beiseite lässt. Klar gibt es Dinge, die ich generell nicht esse, aber einfach aus dem Grund, weil sie mir nicht schmecken. Dann esse ich eben statt der Käsespieße nur die Weintrauben oder sammle die Paprika von der Pizza runter. Zu Hause esse ich dann wieder so, wie es mir in den Kram passt. Weniger von den Sachen, die als böse gelten wie Milch und Fleisch und tralala. Bei mir gibt es jetzt täglich mindestens einen frisch gemixten Smoothie aus Obst und Gemüse und was mir sonst noch so pflanzliches in die Finger kommt. Eben alles, was gesund ist und dem Körper gut tut. Und generell weniger Fett und Zucker. Der ausschlaggebende Grund dafür ist allerdings der, dass ein mir sehr nahe stehender Mensch von einer sehr bösen Krankheit betroffen ist, weshalb er auf die bösen Lebensmittel verzichten sollte. Wenn man selbst mitzieht, macht man es dem anderen einfacher und ich selbst fühle mich auch viel besser dabei. So kann ich dieser und anderen bösen Krankheiten vorbeugen. Gibt zumindest ein gutes Gewissen. Ich wollte mich schon länger gesünder ernähren, allein aus dem Grund, um mich wieder fitter fühlen zu können und auch um ein bisschen Körperfett zu verlieren.
    Trotz Allem rücken Pizza und andere ungesunde Sachen nicht komplett von meinem Speiseplan. Wenn es mir doch so gut schmeckt, wieso komplett darauf verzichten ? Das ist doch wiederum ungesund für die Seele. Ich bin ein Genussmensch, ich könnte eigentlich den ganzen Tag essen. Bei mir dreht es sich ständig um Essen. Ich könnte niemals auf Schokolade verzichten. Oder mich rein vegan ernähren. Ein Leben ohne Bacon ? Never !
    Jeder soll das essen, was er für richtig hält. Aber bitte, macht euch alle mal ein bisschen locker. Von einem Stück Pizza wird man nicht gleich sterben.

    Doro / Antworten
  7. Liebe Juliane,

    ich finde es gut, dass Du Dich diesem Thema zugewendet hast, und zum Beispiel aufdeckst, dass einige Leute sich Unverträglichkeiten zulegen, die sie gar nicht besitzen. Leider finde ich, zeugen viele Stellen im Artikel aber von der gleichen Fanatik, die bei den fanatischen Ernärhungsanhängern durchscheint. Die Leute, die etwas gegen vegane, laktosefreie oder glutenfreie Ernährung haben und so stark Stimmung dagegen machen – sie tun doch genau das gleiche, dass sie dieser Gruppe von Personen vorwerfen (wenn nicht sogar mehr, denn einige Leute haben gute Gründe sich vegan, laktosefrei oder glutenfrei zu ernähren).

    Außerdem erschien es mir so, als nähmest Du diese Ernährungsstile nicht ganz ernst. Wer möchte denn z.B. sagen, dass vegane Ernährung nur ein Trend ist? Das scheint so ein bisschen in deinem Artikel durch, und es ist auch wahr, dass im Moment ein kleiner Trend herrscht. Aber könnte dieser Trend nicht vielleicht auch schon mit der Tierrechtsbewegung vor ca. 30 Jahren ausgelöst worden sein, und sich nun immer mehr in der Ernährung der urbanen, umweltbewussten Europäer zeigen? Natürlich gibt es immer mehr Leute, die nur diesem Trend nacheifern, aber einige beschäftigen sich wirklich mit dem Thema und bleiben dann dabei oder verwerfen ihre Ernährungsumstellung wieder. Und hier wird so getan als würden diese Leute nicht existieren, und dass es nur „Trendanhänger“ gäbe.

    Beste Grüße
    Max

    max / Antworten

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