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Das perfekte Unperfekte: Schönheitsideale my ass!

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – und nicht in irgendeinem vorgegebenen Schönheitsideal.

Wie sieht der Traummann oder die Traumfrau Anno 2017 aus? Sportlich, schlank, athletisch und mit möglichst glatter Haut? Das wird uns zumindest gerne mal so vorgegaukelt – und das natürlich nicht erst dieses Jahr, sondern eigentlich schon immer. Und auch der Gegentrend ist längst nichts mehr Neues: Frauen und Männer, die zu ihren Kurven stehen und ihren Körper so akzeptieren, wie er ist. In der Fotografie ist dieser Trend schon lange etabliert. Seltener ist dagegen der betonte Kontrast zwischen unrealistischer Size-Zero-Attitüde und Body Positivity.
 

Jeder Körper ist auf seine Weise schön

 

Genau diese Gegensätze greift die kanadische Fotografin Julia Busato in ihrer Mannequin Series auf. Dabei fotografiert sie unterschiedliche Personen unbekleidet, während sie ein Plastikmodell eines „perfekten“ weiblichen Körpers in den Händen halten. Die Teilnehmer umfassen ein breites Spektrum von jung bis alt, Männer und Frauen sind gleichermaßen Teil dieser Serie, in der es vor allem um eine unmissverständliche Message geht: Pfeift auf irgendwelche Körperkonventionen und tragt euren eigenen Körper mit Stolz!

Bildlich gesprochen passen die Fotografierten nicht in die Form, die ihnen vorgehalten wird. Und das wollen sie auch nicht – die allgemeine Message wird noch durch kleine Botschaften auf den Modellen untermalt (You don’t define me, Resist). Damit setzt die Serie von Julia Busato ein weiteres wichtiges Zeichen für Body Positivity in einer Welt, in der das Unperfekte perfekt erscheint.

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